Für die Sanierung der Start- und Landebahn des Flughafen Köln/Bonn wurde der Bau der erforderlichen Leerrohrtrasse sowie der BE-Flächen und Baustraßen in einer gesonderten Baumaßnahme vorab durchgeführt. Die gesamte Maßnahme wurde während des laufenden Flugbetriebs nur 75 m von der Start- und Landebahn entfernt durchgeführt. Im Wesentlichen wurde eine neue Zufahrt zum Flughafen geschaffen, eine 3×4 zügige ca. 3.500 m lange Leerrohrtrasse mit 66 Kabelzugschächten, einer Entwässerungsleitung von ca. 3.200 m Länge und 25 Pump- und Revisionsschächten gebaut. Die Leerrohrtrasse wurde unterhalb der Querwindbahn und der Rollbahn D des Flughafens mittels Spülböhrung verlegt.
Auf Grund des in Teilen bereits nach 0,40 m unter GOK anstehenden Grundwassers konnte die Entwässerungsleitung nicht in herkömmlicher Bauweise umgesetzt werden, sondern wurde mittels Grabenfräse eingebracht.